![]() |
Früh genug (?) aufgehört: Selbstportrait des damals
noch heftig rauchenden Autors vor 35 Jahren
|
Nicht nur chronisch kranke Menschen sind den Risiken und Folgen des Rauchens ausgesetzt; aber ihre Risiken sind durch bestehende Krankheiten noch höher als die von ansonsten relativ gesunden, ebenfalls rauchenden Menschen. Und die protektive Wirkung von Nikotin hat in der Praxis der Parkinson-Therapie oder gar Prävention keinerlei Bedeutung.
Alle Raucher haben ein lebensbedrohendes Risiko gemeinsam: Sie werden nicht nur wesentlich häufiger von Herz-Kreislaufkrankheitem wie Schlaganfällen heimgesucht; wie das Patientenmagazin HausArzt in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, erkranken Raucher, verglichen mit Nichtrauchern, im Durchschnitt auch rund zehn Jahre früher am Schlaganfall.
Wer es endlich schafft, das Rauchen aufzugeben, wird schnell belohnt: Nach anderthalb bis zwei Jahren sinkt sein Risiko in Sachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf das Niveau eines Nichtrauchers.
Länger dauert es, bis sich die Lunge von Ex-Rauchern von den Teer-Attacken des Raucherlebens erholt: Expertem gehen davon aus, dass ehemalige Raucher erst nach zehn bis elf Jahren annähernd wieder die Lunge von Nichtrauchern haben.
Persönliche Anmerkung:
Ich selbst habe jahrzehntelang sowohl gern als auch viel zu viel geraucht (und habe mir selbst das Rauchen "harmlos" geredet. Vor zwölf Jahren habe ich es endlich geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören - und habe (bisher) "nur" ein leichteres Lungen-Emphysem und eine chronische Bronchitis mit Asthma davon zurückbehalten. Es hätte schlimmer kommen können.
jos



0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Sie können hier einen Kommentar schreiben - bitte mit Namensnennung
Oder schreiben Sie mir eine Mail an:
redaktion@chronisch-leben.de