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Glaubt man Arztbewertungsportalen wie der "Weissen Liste", sind fast alle
Patienten mit "ihren" Ärzten mehr oder weniger hochzufrieden.
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Unrat witterten die Ärztefunktionäre angesichts der drohenden kritischen Beobachtung im Cyberspace. Von einer "Plattform für Denunzianten" sprach etwa Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer als erste Arzt-Bewertungsportale im Internet erschienen.
Die "Apotheken Umschau" gab jetzt Entwarnung. "Alles halb so schlimm und eigentlich ganz harmlos" ist die Reaktion mittlerweile auch in der Ärzteschaft.
Es gibt in Deutschland ein gutes Dutzend Bewertungsportale. Rund zehn Prozent der Versicherten haben sie schon einmal besucht. "Alle Untersuchungen zeigen, dass in den Portalen überwiegend Positives berichtet wird", sagt Professor Daniel Strech, Medizinethiker an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Neun von zehn Patienten würden ihren Hausarzt "bestimmt" oder "wahrscheinlich" weiterempfehlen, ergab beispielsweise ein Pilotprojekt zum Portal "Weisse Liste", das unter Experten als recht zuverlässig gilt. Dieses Ergebnis spricht dann doch eher für einen "Jubeltreff braver Patienten" in den einschlägigen Portalen. Für den Nutzer, so die Apotheken Umschau, sei der Qualitätsstandard der Angebote allerdings nicht leicht erkennbar.



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